Vielfalt statt Ausgrenzung

von Nora

Für Vielfalt

Wir wollen eine vielfältige Welt. Eine Welt, wo alle Menschen, egal wie unterschiedlich sie sind, gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft sind. Vielfalt bereichert uns. Andere Lebensformen, Beziehungsarten, Kulturen und Sprachen machen die Welt weniger grau, weniger eintönig. Sie halten uns lebendig. Sie wecken Neugier und bereichern das Leben aller Personen durch Diversität.

Gegen Ausgrenzung

Wir wollen keine Gesellschaft, in der gewisse Menschen mehr Zugang zum gesellschaftlichen Leben haben als andere. Die Bezeichnung „marginalisierte Menschen“ sollte irgendwann nicht mehr notwendig sein. Wir wollen nicht, dass gewisse Stimmen mehr zählen als andere und die Bedürfnisse gewisser Menschen mehr berücksichtigt werden als jene anderer.

Geschlechtsspezifische Gewalt verhindern

Wir sind mit dem aktuellen Kurs des Regierungsrats und dem Grossen Rat nicht zufrieden. Er sieht vor die Opferhilfestrategie kostenneutral zu halten.
Jede zweite Woche wird in der Schweiz ein Feminizid gezählt. Jeder Mord aufgrund des Geschlechts ist einer zu viel. Wir fordern, dass der Kanton Geld spricht, um geschlechtsspezifische Gewalt zu verhindern. Es braucht Geld für Ausbildung von Fachpersonen, Schutzplätze, Notfalltelefone und andere Präventions- und Beratungsmassnahmen. Brechen wir gemeinsam die Gewaltspirale. Ni una menos!

Weg mit strukturellem und institutionellem Rassismus

In allen kantonalen Institutionen ist Rassismus zu bekämpfen. Wir wollen beispielsweise keine rassistischen Polizeikontrollen. Der Regierungsrat soll ein Quittungssystem einführen, damit gegen missbräuchliche Kontrollen vorgegangen werden kann.

Menschen mit Migrationsgeschichte oder People of Color sind nicht weiter zu diskriminieren. Die sozial gewachsenen Machtverhältnisse sind zu durchbrechen.

Hindernisse abbauen

Die Junge Alternative JA! fordert, dass der Kanton und alle Gemeinden Geld sprichen um alle ÖV-Haltestellen ohne Absatz auszugestalten. Der barrierefreie Zugang zum ÖV muss im ganzen Kanton möglich sein, denn davon profitieren alle. SBB, BLS und die lokalen ÖV-Unternehmen müssen gemeinsam mit der öffentlichen Hand das Behindertengleichstellungsgesetz vorbildhaft umzusetzen.

Für Menschen mit Behinderungen muss politische Partitziaption ermöglicht werden. Alle Menschen haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und so zu Wohnen, wie sie es sich wünschen. Der Kanton hat verbindliche Zielvorgaben für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen festzulegen. Die kantonalen Bildungsinstitutionen sind so zu konzipieren, dass auch neurodivergente Personen ihr Potential entfalten können.

Repressionsstopp

Wir fordern eine kantonale Drogenpolitik, welche gesundheitsorientiert ist. Niemand darf in die Illegalität getrieben werden. Menschen, die von Sucht betroffen sind, sollen weder kriminalisiert noch stigmatisiert werden. Mit einer schrittweisen Legalisierung von Drogen soll der Schwarzmarkt reduziert werden. Unter anderem damit wird auch der Schutz von Verbraucher*innen ausgebaut.

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