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1. Dezember 2005:
Aktion der JA! gegen die Räumung des Gaswerkareals
Die Stadt droht dem Verein
Alternative, der sich mangels anderen Standorts auf dem Gaswerkareal
einquartiert hat, mit einer polizeilichen Räumung, wenn sie den Platz nicht
bis nächsten Dienstag verlassen haben.
Die Junge Alternative JA! verurteilt das sture Verhalten des Gemeinderats
scharf. Ohne sich auf einen Dialog mit dem Verein einzulassen, vertreibt er
die Menschen ein weiteres Mal von öffentlichem Raum mit der Begründung, das
Gaswerkareal sei schliesslich Naherholungsgebiet. Tatsache ist jedoch, dass
das Areal im Winter nicht genutzt wird und es so einzig und allein
bürgerlicher Konservativismus sowie Intoleranz gegenüber anderen
Lebensformen bedeutet, den Verein Alternative von dort wegschicken zu
wollen.
Die Junge Alternative ist insbesondere entsetzt, ob der Tatsache, dass sich
rot-grüne GemeinderätInnen, die 1987 sogar noch selber für Zaffaraya auf der
Strasse standen, einen solchen Entscheid mittragen.
Um ihren Forderungen, nämlich den Verein Alternative auf dem Gaswerkareal
leben zu lassen, Gewicht zu verleihen, ruft die Junge Alternative JA! zu
einer Aktion vor dem Rathaus auf. Mit einer kreativen Darstellung des
Sachverhalts sollen die StadträtInnen und GemeinderätInnen auf ihre
altväterliche Verstocktheit hingewiesen werden.


Gemeinsam mit dem
Verein Alternative führte die JA! eine kreative Aktion durch, um die Räumung
des Gaswerkareals zu verhindern - trotz Kälte und Dunkelheit!
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