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3. April 2005: Erfolgreiche Kundgebung gegen Standort Galmiz FR für Pharmafabrik Dem Aufruf der Jungen Alternative JA!, mit dem Velo an die Kundgebung gegen die geplante Pharmafabrik im Galmizer Grossen Moos (FR) zu fahren, sind rund 30 Personen gefolgt. Nach einer zweistündigen Fahrt durch Stadt und über Land bei schönstem Wetter sind die Aktivistinnen und Aktivisten in Muntelier eingetroffen, wo sie auf rund 2000 Demonstrierende traffen. Folgend die Medienmeldung der SDA zur Kundgebung: Gegen 2000 Personen haben in der Region Galmiz FR gegen die Einzonung von 55 Hektaren Land für ein US-Pharmaunternehmen demonstriert. Verschiedene Redner brandmarkten die Umzonung als raumplanerischen Sündenfall. [sda] - Galmiz sei ein "Mahnmal für eine Fehlentwicklung", kritisierte Hans Weiss, Leiter des Aktionskomitees Galmiz und Organisator der Kundgebung. Die langfristig ausgelegte Raumplanung dürfe nicht einfach durch kurzfristige Entscheide umgestossen werden. In einer Resolution bekräftigten die Kundgebungsteilnehmenden ihre Auffassung, dass es in der Schweiz möglich sein muss, kreative wirtschaftliche Entwicklung mit einem rationalen Umgang mit den knappen, nicht vermehrbaren Lebensgrundlagen in Einklang zu bringen. Am Mittag hatten sich zwischen 1500 und 1800 Personen in Kerzers besammelt, um den rund zweieinhalstündigen Protestmarsch durch das Grosse Moos zum umstrittenen Areal und weiter zur Schlusskundgebung nach Muntelier am Murtensee unter die Wanderschuhe zu nehmen. Mit bunten Ballonen, Fahnen und Transparenten protestierten die Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein friedlich gegen das Galmizer Grossprojekt. An der Schlusskundgebung am Nachmittag nahmen gegen 2000 Personen teil. Der amerikanische Pharma-Multi Amgen plant in der Schweiz eine neue Produktionsstätte. Als möglicher Standort ist auch die Gemeinde Galmiz FR im Gespräch. Im Hinblick auf eine mögliche Firmenansiedlung haben die Freiburger Behörden mit Zustimmung des Bundes 55 Hektar Landwirtschaftlsand umgezont. Kritiker sehen darin eine rechtsmissbräuchliche Auslegung der Raumplanungsgesetze. Befürworter erhoffen sich von Amgen die Schaffung von rund 1200 Arbeitsplätzen.
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