20. August 2007: Die Junge Alternative JA! erfreut sich an der SVP-Kleber-Kampagne in der Stadt Bern

Wer kennt sie nicht, die rot-weissen Plakate mit den Schafen. Seit der Initiativen-Lancierung vor drei Wochen investiert die SVP Unmengen Geld in APG-Plakate, die wir uns nun tagtäglich ansehen müssen.
Einmal mehr sind AusländerInnen die Sündenböcke, diesmal in Gestalt von schwarzen Schafen. Mit undifferenzierten Statistiken und rassistischen Plakaten erzählt uns die SVP erneut die Geschichte vom „bösen kriminellen Ausländer“, welcher angeblich „unser Eigentum, unsere Gesundheit und unser Leben“ bedroht, und deshalb ausgeschafft werden muss.
Als wäre das noch nicht genug, hat sich die SVP auch noch einen „Scherz“ erlaubt: In der Schafherde liegt neuerdings ein totes weisses Schaf mit einem Messer im Bauch. Die Junge Alternative JA! teilt diesen Humor in keiner Weise und verurteilt solche vereinfachende, lügnerische und fremdenfeindliche Propaganda.

Nach dieser geschmackslosen Weiterentwicklung freut sich die JA! hingegen über den kürzlich gesichteten SVP-Kleber (siehe Seite 2). Mit viel Witz und Fantasie hat sich die SVP anscheinend eine neue Strategie überlegt. Mit viel Selbstkritik hat die SVP wohl bemerkt, dass sie zu weit gegangen ist und die Grenze des Ertragbaren überschritten hat. Bei näherem Hinsehen stellt sich dann aber doch die Frage, ob die SVP eventuell von einer linken Graphikerin/einem linken Graphiker unterwandert worden ist.

Trotz dieser Unklarheiten findet die Junge Alternative JA! den SVP-Kleber sehr gelungen und freut sich über Aktionen dieser Art gegen die rassistische Hetzkampagne der SVP.