2. Mai 2007: Gefahrenzone Velostadt Bern: Die Stadt muss JETZT handeln!

Die Junge Alternative JA! lanciert eine Protest-Postkarten-Aktion gegen die gefährliche Velosituation rund um den Bahnhof und lädt Medienschaffende am Donnerstag, 3. Mai zur Besichtigung der gefährlichen Stellen ein.

Die Verkehrssituation für VelofahrerInnen ist zur Zeit rund um den Bahnhof/Bollwerk gefährlich und mühsam. Fehlende Velostreifen und das Verdrängen der Velos von der Strasse einerseits, fehlende Gratis-Veloparkplätze in der Nähe des Bahnhofes andererseits machen es schwierig, von einer attraktiven Velostadt zu sprechen.

Dies hängt teilweise mit den Umbauarbeiten am Bahnhofplatz zusammen, und es ist klar, dass während der Umbauphase Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen. Allerdings sind nicht alle Missstände durch den Umbau generiert und in jedem Fall darf Velofahren rund um den Bahnhof nicht zum Risikosport werden und gratis Veloabstellplätze müssen garantiert werden.

Die Junge Alternative JA! wehrt sich gegen diese Politik, die versucht, sich mit teuren kostenpflichtigen Velostationen einen velofreundlichen Anstrich zu geben und gleichzeitig keine Kapazitäten dafür freizusetzen gedenkt, die Verkehrssituation für Velofahrende sicherer zu machen. Das Velo ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel, ein rot-grüner Gemeinderat sollte deshalb Anreize schaffen, es zu benutzen.

Deshalb lanciert die Junge Alternative JA! eine Protest-Postkarte an den Gemeinderat. Die Postkarte illustriert die gefährlichsten Orte rund um den Bahnhof/Bollwerk , beschreibt die Gefahren und fordert den Gemeinderat dazu auf, Sofortmassnahmen vor allem im Bereich der Sicherheit zu ergreifen. Die Postkarte kann ab Ende Woche unter www.jungealternative.ch bestellt werden.

Am Donnerstag, 3. Mai 2007 bietet die JA! für die Medien einen Rundgang an, bei welchem die gefährlichen Stellen direkt vor Ort angeschaut werden können und die Postkarten abgegeben werden. Treffpunkt für Medienschaffende ist um 11.00 Uhr vor dem Restaurant Tibits. Der Rundgang dauert ca. eine halbe Stunde. Velofahrende JournalistInnen sind willkommen!