03.03.2007: Die widerständige Linke hat eine neue Wochenzeitung

Heute Samstag, den 3. März 2007, hat die Mitgliederversammlung des Vereins antidot beschlossen, antidot die Wochenzeitung aus der widerständigen Linken zu lancieren. Am1. Mai wird die erste reguläre Nummer von antidot erscheinen! Ihr wird die Zeitung des 1.-Mai-Komitees Zürich beiliegen, die in einer Auflage von 60000 Exemplaren verteilt wird und von Engagierten aus der Struktur von antidot produziert wird.

Herausgegeben wird antidot vom Verein antidot, in dem nebst 189 Einzelpersonen bisher 28 Organisationen aus dem breiten Feld der Linken der Schweiz Mitglied sind. 

Produziert wird die Zeitung von einer 4- bis 5-köpfigen Redaktion mit 320 Stellenprozenten. Diese wird in ihrer Arbeit unterstützt von einem redaktionellen Beirat, in dem sich Personen aus den angesprochenen Bewegungen versammeln. Aufgabe des Beirats ist es, der Redaktion inhaltlich und politisch Inputs zu vermitteln, sie bei der täglichen Arbeit zu unterstützen und regelmässig eigene Beiträge zu verfassen. Der Beirat ist ein für die Schweiz einmaliges Experiment, eine Wochenzeitung eng mit allen Strömungen der widerständigen Linken in der Schweiz zu verknüpfen.

Mindestens einmal im Monat wird antidot eine zusätzliche Beilage enthalten, die aktuelle Auseinandersetzungen und Thematiken der widerständigen Linken aufnimmt und vertieft.

antidot wird Werkzeug der nicht-systemkonformen und widerständigen Linken der Schweiz. Sie wird Plattform für die verschiedenen Organisationen und Bewegungen der vielfältigen kulturellen und politischen Opposition sein. Derjenigen Linken, die sich nicht damit zufrieden gibt, den zunehmend repressiven und reaktionären Entwicklungen zuzuschauen, sondern noch immer oder wieder
den Anspruch hat, sich aktiv in diese Entwicklungen einzumischen, Alternativen und andere  Vorstellungen aufzuzeigen, zu entwickeln und zu diskutieren. Ja, auch wir wissen: Diese Linke ist in der Schweiz momentan schwach, zu schwach, um regelmässig erfolgreich in die Politik zu intervenieren. Aber der Verein antidot ist überzeugt, dass das nicht immer so bleiben muss und bleiben darf. antidot wird einen Beitrag dazu leisten.

mehr Infos: www.antidot.ch