19. Januar 2006: Die Zukunft selber meistern!

Die Junge Alternative JA! beteiligt sich aktiv am NoDemo-Aktionstag vom Samstag, 21. Januar 2006. Sie drückt damit ihre Kritik an den herrschenden Zuständen in der Welt aus. Die Verantwortlichen für diese Lage, jene selbsternannten Global Leaders treffen sich wie jedes Jahr am WEF in Davos. Anstatt endlich mit demokratischen Mitteln Schritte gegen die Ausbeutung der „Dritten Welt“, die weltweite Umweltverschmutzung sowie Kriege und Militarisierung zu unternehmen, geht es den Herren (und wenigen Damen) an der Wirtschaftsspitze einzig um Profitmaximierung für einzelne und Umsatzsteigerung zugunsten derjenigen, die sowieso schon mehr als genug haben.

Die JA! kritisiert aber auch diejenigen, die sich zu Wasserträgern der Wirtschaftsspitze machen lassen. Damit sind neben den TeilnehmerInnen des „open forum“ jene Parteien gemeint, die sich Gerechtigkeit und Solidarität auf die Fahnen schreiben, gleichzeitig aber am WEF teilnehmen oder Proteste gegen diese einseitige und unmenschliche Globalisierung kriminalisieren oder gar verbieten.

Die JA! wird an der NoDemo mit einem „Weltwirtschaftswagen“ präsent sein – ein Wagen, der von den Armen und den „working poor“ (auch in der Schweiz) gezogen, aber von den Begüterten und Mächtigen befehligt und gesteuert wird. Mit dieser Darstellung der herrschenden Verhältnisse sollen die Menschen auf der Strasse aufgerüttelt und auf die Ungerechtigkeiten in der Welt hingewiesen werden. Die JA! und der Wagen sind zwischen 13.00 Uhr und 16.00 in der Berner Innenstadt unterwegs.