5. Januar 2006: Mehr Platz für alternative Wohnformen!

Die Frist der EWB für den Verein Alternative ist gestern abgelaufen. Nun liegt die Angelegenheit wieder in öffentlicher Hand. Nachdem der Gemeinderat die Jugendlichen im Dezember vom Gaswerkareal vertrieben hat, zeigte sich die EWB dialogfähiger als die Stadt und liess den Verein bis gestern auf ihrem Areal wohnen. Somit hat die EWB der Stadt die Entscheidung abgenommen. Es ist jetzt aber an der Zeit, dass der Gemeinderat seine Pflicht wahrnimmt und versucht, auch alternative Wohnformen zu ermöglichen.

Die Junge Alternative JA! fordert vom Gemeinderat eine sofortige Stellungnahme bezüglich des Standorts des Vereins. Wie schon im Dezember erwähnt, kann es nicht sein, dass diese Menschen von einem rot-grünen Gemeinderat wieder und wieder vertrieben werden – und das mit dem stumpfsinnigen Argument, das Gaswerkareal (im Winter kaum genutzt) sei ein Naherholungsgebiet.