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9. November 2005: JA! zu gentechfreiem Food !

Am 20. November geht es weder um Ideologie, noch um Glauben: Es geht um die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft – einer Landwirtschaft, welche sich mit der Öffnung der Lebensmittelmärkte im europäischen Wettbewerb behaupten muss: Auf den Massenmärkten wird der Druck auf die Preise derart anwachsen, dass ein Mithalten der Schweiz zumindest höchst fragwürdig wird – man denke nur an die deutsche Billigmilch bei Aldi! Will der/die Schweizer LandwirtIn trotzdem bestehen, muss er/sie sich, anstatt auf Quantität, auf die Qualität fokussieren. Eine ausgezeichnete Möglichkeit bietet sich mit dem Verzicht auf Gentechnik. Wohl verstanden: ohne dabei der Schweiz jegliche Forschung in diesem Bereich zu verbieten! Genau dies bezweckt das fünfjährige Moratorium: fünf Jahre Bedenkzeit für KonsumentInnen und LandwirtInnen und für die Forschung, endlich unter Beweis zu stellen, dass gentechnische Produkte kein Risiko für die Umwelt und den Menschen darstellen – falls dem so sein sollte… schliesslich auch fünf Jahre, in denen sich alle Betroffenen überlegen können, ob ein Nebeneinander von Gentechnik und gentechfreier Produktion mit all den Risiken von Vermischung erwünscht ist.

Um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen, wird die Junge Alternative JA! am Mittwoch, 9. November zwischen 12.30 – 13.00 Uhr auf dem Bundesplatz präsent sein. Mit überdimensionalen Maiskolben wird sie die Bevölkerung auf die Wichtigkeit des Moratoriums aufmerksam machen.