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3. April 2005: Sauberkeitswahn in der Berner Innenstadt - Junge Alternative JA! will farbenfrohe Innenstadt!

Morgen startet die Offensive für saubere Fassaden in der Berner Innenstadt. Die Junge Alternative JA! verurteilt diesen sinnlosen Sauberkeits-Fanatismus von Herrn Tschäppät und seinen verbündeten HauseigentümerInnen.

Ordnung und Sauberkeit in Berns Gassen muss eines der grossen Ziele sein des neuen Berner Stadtpräsidenten, dies hat er bereits mit seiner sinnlosen Anti-Ghüder-Kampagne bewiesen. Es scheint, als existierten in der Stadt Bern sonst keine Missstände, wenn Herr Tschäppät sich in einem weissen Overall für saubere Fassaden als Graffiti-Killer lächerlich macht.

Aus Sicht der Jungen Alternative JA! verwechseln die Vereinsmitglieder von CasaBlanca die Berner Innenstadt mit einem sterilen Operationssaal. Mit diesem Sauberkeits-Fanatismus folgt Tschäppät einem Wasserfallen-Kurs. Nach Wegweisungen, Bahnhofordnung und Pinto ist CasaBlanca zwar ein vergleichsweise harmloser, aber doch ein weiterer Schritt in Richtung tote, graue, profitorientierte Innenstadt. Dass sogar die Berner Stadtverwaltung CasaBlanca-Mitglied ist, kritisiert die JA! ganz klar.

Die Aktion CasaBlanca hat trotz enormem Aufwand ihr Ziel nicht erreicht. Lange nicht alle HausbesitzerInnen in der Stadt Bern haben Interesse, sich gegen seltene und vereinzelte Sprayereien überzuversichern. Für die Junge Alternative JA! ist dies ganz klar ein Zeichen dafür, dass das Leiden unter etwas farbigen Fassaden bei den BesitzerInnen nicht sehr gross ist.

Die Junge Alternative setzt sich für einen kreativen und wohltuenden Lebensraum ein. Teil davon muss auch eine farbige, lebendige Innenstadt sein. Sie fordert Flächen fürs legale Sprayen und ist der Meinung, dass sich auch der RGM-Stadtpräsident dafür einsetzen sollte.