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19. Januar 2005: Mit Globuli gegen die Globalisierung

Weltweit grassiert seit Jahren ein Globalisierungsvirus, die Folgen sind offensichtlich: Die Schere zwischen arm und reich wird immer grösser, das Elend auf der Welt nimmt zu. Trotz der grossen Gefahren kümmert sich niemand darum; anders die Junge Alternative JA!: Sie kämpft am Samstag, 22.1.2005 mit Globulis gegen die Globalisierung. Als ApothekerInnen verkleidet verteilt sie das Heilmittel ab 13.30 Uhr auf dem Bärenplatz an die Bevölkerung.

Mit dieser Aktion beteiligt sich die Junge Alternative JA! am Konzept des zivilen Ungehorsams, das an Stelle einer Demo nächsten Samstag in Bern durchgeführt wird. Die JA! gratuliert den Demo-OrganisatorInnen, zu ihrem weisen Entscheid auf die Durchführung einer Demo zu verzichten, da die Bedingungen der Stadtregierung unweigerlich zu einer gewalttätigen Konfrontation geführt hätten. Das Anti-WEF-Bündnis hat hier Grösse bewiesen, in dem es einen kreativen Ausweg aus der Eskalationsspirale gefunden hat.

Die JA! fordert nun auch die Stadtregierung und –polizei auf, ihrerseits einen Schritt zu machen und die friedliche Durchführung des Protestes nicht zu behindern. Hier sind leider nach wie vor Zweifel angebracht, so hat zum Beispiel die Stadtpolizei die Bewilligung für eine Standaktion der JA! verweigert.

Die JA! lässt sich dadurch nicht beeindrucken und wird ihre Aktion durchführen. Der Protest gegen das WEF und gegen die neoliberale Globalisierung sind legitim und nötig. Die JA! hofft, dass nach den sicherheitspolitischen Diskussionen bald auch über die Auswirkungen der Globalisierung und den inhaltlichen Protest gegen das WEF berichtet wird.