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08.12.2004: Abteilung für Kunst der Gegenwart gestorben - PROGR-Kulturraum erhalten

Nach einer Zwischennutzung des alten Progymnasiums bis Mitte 2006 war geplant, eine Abteilung für Kunst der Gegenwart zu errichten. Doch nun hat sich die Situation grundlegend geändert: Der Mäzen Hansjörg Wyss hat sich von den Verhandlungen über seine Schenkung für die Errichtung des Museums zurückgezogen (vgl. Der Bund vom 8.12.2004). Nun ist unklar, was mit dem alten Progymnasiums geschieht.

Tatsache ist, dass das Bedürfnis nach Kulturraum zu reduzierten Preisen äusserst gross ist - zu gross, als dass dies die Stadt ignorieren kann: Die Ateliers im alten Progymnasium sind vermietet, die Ausstellungsräume genutzt und ab Februar 2005 wird beeflat in der Turnhalle sonntags Konzerte organisieren. Zudem öffnet die gut besuchte Bar den PROGR für die Öffentlichkeit. Kurz: Bern hat ein neues Kulturzentrum erhalten, in dem Kultur der Gegenwart entsteht.

Die Junge Alternative JA! fordert deshalb die Stadt Bern auf (und wird sich in diesem Sinne im Stadtrat einsetzen),

  • die gut funktionierende Zwischennutzung zu verlängern, da bis auf weiteres unklar ist, was in den Räumlichkeiten des alten Progymnasiums geschehen wird.
  • Lösungen zu suchen, damit im PROGR auch längerfristig kulturell-nicht-kommerzielle Nutzung im Vordergrund stehen wird.