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26.03.2004: X-te JSVP-Initiative gegen die Reitschule

Der Berner Stadtrat hat die Leistungsverträge mit dem alternativen Kulturzentrum Reitschule klar angenom-men. Auch die Stadtberner Bevölkerung hat sich in den letzten Jahren mehrmals für das Fortbestehen der Reitschule ausgesprochen. Doch das will Thomas Fuchs und seine Anhänger nicht wahrhaben. Da gegen die Leistungsverträge kein Referendum ergriffen werden kann, versucht Thomas Fuchs jetzt mit einer Initiative gegen die Reitschule vorzugehen. Die Junge SVP nutz die erstbeste Möglichkeit, die Leistungsverträge zu torpedieren. Und da kamen die Ausschreitungen am Antifaschistischen Abendspaziergang äusserst gelegen, um unklare zu klaren Zusammenhänge zu verfälschen: die Reitschule kann nicht für den Vandalismus einzel-ner Personen verantwortlich gemacht werden. In diesem Kontext möchte die Junge Alternative JA! klarstellen, dass sie sowohl die Gewalt der DemonstrantInnen als auch der Polizei verurteilt. Es ist interessant, dass die Junge SVP einerseits den "akzeptierten und geachteten zeitgenössischen Kultur-betrieb" (Simon Glauser jsvp BZ, 26.3.2004) in der Reitschule anerkennt, anderseits die Kultursubventionen streichen möchte. Zum Thema Subventionen ist die Junge SVP schlecht informiert, denn die Reithalle erhält keine direkten Kultursubventionen. Die Junge Alternative JA! ist der Meinung, dass die angekündigte Initiative eine destruktive, an den Haaren herbeigezogene Wahlkampf-Hetzkampagne gegen die Reitschule ist.