11. Oktober 2007: Übergabeaktion Petition "Der Bahnhof gehört allen!"

Die Junge Alternative JA! lancierte Anfangs Juni 2007 die Petition „Der Bahnhofplatz gehört allen“. Über 2000 Unterschriften wurden in den letzten vier Monaten gesammelt. Die Petition ist eine Reaktion auf die Ankündigung des Gemeinderates, ein „Nutzungskonzept“ für den neuen Bahnhof zu erstellen. Nach den Aussagen des Gemeinderates ist zu erwarten, dass dieses eine Art „Neuauflage“ der Bahnhofordnung von 2004 ist, in der Picknicken oder einfach nur Verweilen, spontane Mahnwachen, politische Aktionen und Unterschriften sammeln verboten werden soll. Um dies zu verhindern, fordert die Petition folgendes:

Der Berner Bahnhof soll nicht zu einem Konsumtempel werden. Ansprüche Privater, den Bahnhof zu kommerziellen Zwecken zu nutzen müssen eingeschränkt werden.

Die Ausübung der politischen Rechte und die Wahrung der Grundrechte müssen auch für den neuen Bahnhofplatz gelten.

Es braucht auf dem neuen Bahnhofplatz genügend Sitzplätze zum Verweilen.

In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs müssen genügend Gratis-Veloparkplätze zur Verfügung stehen. Die jetzt geplanten 1500 Plätze reichen nicht aus, es braucht eine Erhöhung.

Das Alkistübli muss nach dem Umbau wieder in nächster Nähe vom Bahnhof Platz haben, so wie es der Stadtrat am 1. Februar 2007 beschlossen hat (Kredit für die Weiterführung von PINTO und dem Aufenthaltsraum für Alkoholabhängige).

Die Gassenküche soll auch nach dem Umbau wieder auf dem Bahnhofplatz Essen verteilen dürfen

Am Donnerstag, 11. Oktober übergab die Junge Alternative JA! dem Gemeinderat die Petition . Umrahmt wurde die Einreichung von einem politischen Strassentheater der JA!AktivistInnen.