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21. Januar 2006:
JA!-Strassentheater am NoDemo-Aktionstag
Die Junge Alternative JA!
hat sich aktiv am NoDemo-Aktionstag
beteiligt. Sie hat damit
ihre Kritik an den herrschenden Zuständen in der Welt ausgedrückt.
Die Verantwortlichen für diese Lage, jene selbsternannten Global Leaders,
treffen sich wie jedes Jahr am WEF in Davos. Anstatt endlich mit
demokratischen Mitteln Schritte gegen die Ausbeutung der „Dritten Welt“, die
weltweite Umweltverschmutzung sowie Kriege und Militarisierung zu
unternehmen, geht es den Herren (und wenigen Damen) an der Wirtschaftsspitze
einzig um Profitmaximierung für einzelne und Umsatzsteigerung zugunsten
derjenigen, die sowieso schon mehr als genug haben.
Die JA! kritisiert aber auch
diejenigen, die sich zu Wasserträgern der Wirtschaftsspitze machen lassen.
Damit sind neben den TeilnehmerInnen des „open forum“ jene Parteien gemeint,
die sich Gerechtigkeit und Solidarität auf die Fahnen schreiben,
gleichzeitig aber am WEF teilnehmen oder Proteste gegen diese einseitige und
unmenschliche Globalisierung kriminalisieren oder gar verbieten.

Die JA! war an der NoDemo mit einem
„Weltwirtschaftswagen“ präsent – ein Wagen, der von den Armen und den
„working poor“ (auch in der Schweiz) gezogen, aber von den Begüterten und
Mächtigen befehligt und gesteuert wird. Mit dieser Darstellung der
herrschenden Verhältnisse wurden die Menschen auf
der Strasse aufgerüttelt und auf die Ungerechtigkeiten in der Welt
hingewiesen.
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