Unsere Wahlplattform

Zuekunft wär schono geil!

Wir unterstützen die Forderungen des Klimastreiks und fordern eine klimaneutrale Stadt Bern bis 2030! Wie? Mehr Bäume und Urban Gardening, Parkplätze, die zu Treffpunkten werden, autofreie und nachhaltige Siedlungen mit erneuerbaren Heiz- und Energiesystemen und besseren Isolationen. Weniger Abfall, keine Flugreisen, mehr Recycling und Reparationen.

Dem Velo neben dem Auto mehr Platz einzuräumen reicht nicht – Investitionen in den Autoverkehr müssen verhindert werden. Stattdessen braucht es Wege, die nur für Velos, Trottis und Fussgänger*innen sind. Wir wollen eine autofreie Stadt, erstklassige Veloinfrastruktur und einen gratis ÖV!

Reiche Eltern für alle!

Gerade jetzt brauchen wir deutlich mehr sozialen Ausgleich – nicht weniger! Gewinne von Unternehmen und grosse Einkommen sowie Vermögen müssen stärker besteuert werden. Dies ermöglicht eine bessere medizinische Grundversorgung, bezahlbare Kitas mit anständigen Arbeitsbedingungen, günstigeren Wohnraum und mehr Quartierarbeit. Darauf sind wir alle angewiesen!

Lärm statt Luxus!

Wir wollen keine Stadt, in der ein paar reiche Anwohner*innen die Zwischennutzung auf der Schützenmatte verhindern können. Wir wollen eine lärmige, bunte, kreative und lebendige Stadt! Das heisst für uns, dass die Kulturförderung nicht nur das Stadttheater finanziert: Die freie Szene, aktive Jugendkultur, spontane Strassenkonzerte und alternative Kulturfestivals müssen ebenso gefördert und unterstützt werden.  

Wir lassen uns nicht weg(t)räumen

Vielfältige Wohnformen gehören für uns zur Stadt Bern und müssen gefördert werden. Bürokratische Hürden für Zwischennutzungen sollen minimiert und Besetzungen von leerstehenden Häusern legalisiert werden. Auf städtischem Boden soll ausschliesslich gemeinnütziger und zur Kostenmiete vermieteter Wohnraum entstehen. Damit können wir dem Teufelskreis der steigenden Mietpreise die Stirn bieten.

Platz da!

Wir sind gegen jegliche Verdrängung von Menschen aus dem öffentlichen Raum. Es darf nicht sein, dass öffentlicher Raum immer mehr für kommerzielle Zwecke wie Werbeanlässe und Pop-Up-Bars genutzt wird. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum soll allen möglich sein. Wir sind gegen Konsumzwang im öffentlichen Raum und fordern mehr aufsuchende Jugend- und Gassenarbeit und weniger Pinto in der Innenstadt.

Solidarisiere, mitspaziere!

Für unverhältnismässige Polizeieinsätze bei Kundgebungen übernimmt der Gemeinderat aktuell keine Verantwortung sondern schiebt alles auf die Kantonspolizei – und diese schiebt die Verantwortung zurück zum Gemeinderat. Wir fordern deshalb die Wiedereinführung der Stadtpolizei, nur so ist eine demokratische Kontrolle möglich. Zudem sollen Demos nicht mehr bewilligt werden müssen und allfällige Polizeikosten dürfen in keinem Fall auf Demonstrierende überwälzt werden. Demonstrieren ist ein wichtiges Grundrecht, das müssen wir verteidigen!

Machtstrukturen zerfetzen!

Unsere Gesellschaft baut auf sexistischen, heteronormativen und rassistischen Denkmustern und Institutionen auf, die wir abschaffen müssen! Wir müssen Vorurteile und Stereotypen auflösen! Jeder Mensch hat die gleichen Rechte! Es braucht Gesetze gegen Racial-Profiling, für Frauenquoten sowie Lohngerechtigkeit und Adoptionsrechte für alle Familienformen.

Entkriminalisierung jetzt!

Wir setzen uns ein für die Legalisierung von Cannabis und anderen Drogen. Statt den ständigen unnützen Razzien auf der Schützenmatte braucht es mehr Drugchecking, legale Drogenabgabestellen und einen Ausbau der Prävention- und Suchthilfeangebote.

Global denken, lokal handeln!

Wir wollen gegen die Übernahme unserer Stadt durch umweltschädliche Grossverteiler und internationale Ketten vorgehen. Lokale Läden und Restaurants müssen gestärkt werden. Die Kreislaufwirtschaft (Flohmärkte, Reparaturwerkstätten und Brockis) muss gefördert werden. Faire Bezahlungen und anständige Arbeitsbedingungen sind ein Muss.

Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut!

Schüler*innen sind keine Ressource der Wirtschaft. Wir wollen lernen, kritisch zu denken. Schüler*innen dürfen nicht in ein Schema gepresst werden. Eigenständiges Denken, Sozialkompetenz, musische Fächer, Rechnen und Schreiben? Alles gleich wichtig! Wir wollen mehr Geld für die öffentlichen Schulen, keine Selektion in Sek und Real und einen freien Zugang zu Bildung für jedes Alter.

Kein Mensch ist illegal. Bleiberecht überall.

Wir wollen eine echte Demokratie. Jeder Mensch, der hier lebt, muss mitbestimmen können und die gleichen Rechte haben. Sans-Papiers müssen legalisiert werden und Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung und Sozialversicherungen erhalten. Niemand darf gezwungen sein, in Zentren zu wohnen, wo jeder Schritt kontrolliert wird oder von einer Nothilfe von acht Franken pro Tag zu leben.

Über die Junge Alternative JA!

Die JA! funktioniert basisdemokratisch und möglichst ohne Hierarchien. Wir sehen uns als Plattform für junge Menschen, die ihre Stadt auf der Strasse und im Parlament aktiv mitgestalten und Spass am politischen Engagement haben wollen. Die JA! ist die Stadtberner Sektion der Jungen Grünen Kanton Bern.