Kinder brauchen Schutz!

Kindergerechte und kostengünstige Unterbringung
458 unbegleitete Minderjährige, sogenannte UMA, wohnen im Kanton Bern. Die Kinder im Alter zwischen 1 und 17 Jahren leben ohne Eltern in der Schweiz. Sie haben teils einschneidende Kriegs-, Flucht- und Verlusterfahrungen gemacht und brauchen kindergerechte Begleitung und besonderen Schutz. Basierend auf der Kinderrechtskonvention bietet der Kanton Bern eine spezialisierte Unterbringung und Betreuung. Diese ist kostengünstiger als andere Lösungen und fachlich sinnvoll.

Bundespauschalen für Kinder ungenügend
Die Bundespauschale reicht nicht aus für eine kindergerechte Betreuung, deshalb braucht es befristet für 2016–2019 einen Kredit von 105 Mio. Deshalb: Am 21. Mai 2017 JA stimmen!

Möchtest du Flyer oder Postkarten bestellen? Dann melde dich unter info@jungealternative.ch

Jetzt wählen!

In etwas mehr als einer Woche ist es soweit: In der Stadt Bern wird gewählt!
Wir möchten uns auch weiterhin im Stadtrat für eine lebendige Stadt Bern und eine solidarische Gesellschaft einsetzen.

Konkret heisst dies für uns: Es braucht genügend günstige Wohnungen in der Stadt Bern. Der öffentliche Raum gehört allen und darf nicht überreglementiert oder von Privat- und Werbeanlässen vereinnahmt werden. Alle Menschen, die hier wohnen, sollen auch politisch mitbestimmen können. Wir setzen uns für Freiräume, Wagenplätze und Zwischennutzungen ein! Wir wollen Flohmärkte statt Massenkonsum und Velos statt Autos!

Am 27. November finden in Bern Wahlen statt. Die Junge Alternative JA! kandidiert mit der  Liste 16 für den Stadtrat. Unter dem Slogan „Platz da für die Jugend!“ möchten wir einen zweiten Sitz im Stadtparlament erobern.

Dafür sind wir auf jede Stimme angewiesen! Am meisten hilfst du uns, wenn du die Liste 16 unverändert einwirfst.

Neben den Stadtratswahlen stehen bekanntlich auch die Gemeinderatswahlen an. Die JA! empfiehlt folgendes: Die leere Liste nehmen und mit RotGrünMitte beschriften. Franziska Teuscher zweimal aufschreiben und so kumulieren. Oder: Die RGM-Liste nehmen. Franziska Teuscher auf die leere Linie schreiben und sie so kumulieren. Alec von Graffenried von der RGM-Liste streichen.

So werden die Chancen für RGM auf vier Sitze erhöht, aber verhindert, dass die GFL auf Kosten von GB oder SP in den Gemeinderat einzieht.

Es gilt Franziska Teuscher maximal zu unterstützen und zu verhindern, dass die GFL auf Kosten von GB oder SP in die Stadtregierung einzieht.

Die GFL steht nicht ohne Grund für das M in RGM und repräsentiert die Mitte dieses Bündnisses. Wir wollen aber keine eingemittete Politik in der Stadt Bern, sondern eine klar solidarische, linke und grüne Politik, die Grundrechte verteidigt, den sozialen Ausgleich fördert und Freiräume schafft. Alec von Graffenried stand in der Vergangenheit nicht immer auf der Seite der Grundrechte und der sozial Benachteiligten: So unterstützte er das Büpf, stimmte gegen die 1:12-Initiative der Juso und ist für die Schliessung der Hanfläden in der Stadt Bern verantwortlich. Deshalb ist es wichtig, dass die GFL nicht eineN der GB- oder SP-KandidatInnen aus dem Gemeinderat verdrängt. Wir wollen weiterhin auf eine rot-grüne Mehrheit im Gemeinderat zählen können!

Und auch sehr wichtig am 27. November: JA! zum Atomausstieg stimmen!

Platz da!

Die Junge Alternative JA! kandidiert für den Stadtrat. Wir sagen „Platz da für die Jugend“ und wollen einen zweiten Sitz im Parlament erobern. In den unten folgenden Beiträgen siehst du, wofür wir uns einsetzen.

Die Wahlzeitung mit unseren Kandidierenden findest du hier.

Unsere ausführliche Wahlplattform findest du hier.

 

Platz da! … für Jugendkultur und Freiräume

Es gibt in Bern nicht viele Orte, wo man sich ohne Kontrolle oder Konsumzwang aufhalten kann. Die JA! wehrt sich gegen die Überreglementierung des öffentlichen Raums und setzt sich für mehr Freiräume ein. Konkret heisst das zum Beispiel: An der Nägeligasse soll ein selbstverwalteter Jugendraum entstehen, die Schützenmatte muss definitiv von den Parkplätzen befreit werden und es braucht endlich mehr Graffitiwände. Alternative, nicht-kommerzielle Kultur muss zudem stärker gefördert werden.
Die JA! steht voll und ganz hinter der Reitschule in ihrer heutigen Form. Wir wünschen uns mehr solche Räume, die den Anspruch haben, eine Umgebung frei von Sexismus, Rassismus und jeglicher sonstiger Diskriminierung zu bieten.

Unsere Wahlzeitung kannst Du hier anschauen.

Platz da! … für öffentlichen Raum für alle

Immer mehr Menschen werden zugunsten von kommerziellen Grossveranstaltungen wie den Miss-Schweiz-Wahlen oder des City-Beachs aus dem öffentlichen Raum verdrängt. Das darf nicht sein! Die JA! setzt sich für ein Verbot von Privat- und Werbeanlässen im öffentlichen Raum ein. Zudem gehören Videokameras im öffentlichen Raum verboten und unsinnige Regelungen wie das Bettelverbot am Bahnhof oder die Bewilligungspflicht von Strassenmusik aufgehoben. Anstelle der Kantonspolizei braucht Bern endlich wieder eine Stadtpolizei, nur so ist eine demokratische Kontrolle möglich. Zudem setzen wir uns für eine aufsuchende Jugendarbeit in der Innenstadt und die Abschaffung von Pinto ein.img_0261

Unsere Wahlzeitung kannst Du hier anschauen.

Platz da! … für eine andere Drogenpolitik

Repression ist keine Lösung in der Drogenpolitik – dieser Grundsatz wird in Bern leider nicht konsequent angewendet. Die JA! setzt sich für neue Wege in der Drogenpolitik ein und fordert die Legalisierung von Drogen. Zudem braucht es genügend Hilfs- und Unterstützungsangebote für Drogenabhängige. Die JA! befürwortet die Suche nach einem zweiten Standort für die Drogenanlaufstelle.

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Unsere Wahlzeitung kannst Du hier anschauen.

Platz da! … für eine Gesellschaft ohne Geschlechterrollen

Wir wehren uns vehement gegen klischierte Vorstellungen darüber, wie ein Mann oder eine Frau zu sein hat. Sexistische Werbung muss verboten werden! Zudem setzen wir uns für Geschlechterquoten ein und die Lohngleichheit muss endlich Realität werden. Beide Elternteile sollen sich zu gleichen Teilen an der Kindererziehung beteiligen (können), dafür braucht es erschwingliche Kita-Plätze, Teilzeitstellen auch für Männer und einen grosszügigen Elternschaftsurlaub.

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Unsere Wahlzeitung kannst Du hier anschauen.

Platz da! … für Velos statt Autos

Velofahren ist schnell, platzsparend und belastet die Umwelt nicht. Die Stadt Bern will sich durch die Velooffensive zu einer Velohauptstadt entwickeln. Wir fordern jedoch mehr als einige grosse Prestigeprojekte: Vielmehr braucht es endlich genügend Abstellplätze für Velos, sichere Velowege und ein klares Bekenntnis zum Velo als wichtigstes Verkehrsmittel der Stadt. Zudem fordert die JA!, dass der öffentliche Verkehr für alle gratis ist und das Auto aus der Stadt verdrängt wird, beispielsweise durch die Einführung von Road-Pricing und die Förderung von Car-Sharing.

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Platz da! … für globale Perspektiven und lokales Handeln

Grossverteiler und Discounter verdrängen immer mehr lokale, unabhängige Läden. So geschehen in der ehemaligen Markthalle, die sich vom sympathischen Treffpunkt zum Konsumtempel gewandelt hat. Das gefällt uns nicht!
Kleine Läden sollen unterstützt und die Ausbreitung von Ladenketten verhindert werden. Flohmärkte, Flickwerkstätten und Brockis müssen gefördert werden. Grossverteiler sollen Nahrungsmittelabfälle gratis abgeben. Zudem sollen in der Stadt Bern nur fair und ökologisch hergestellte Güter erhältlich sein. Wir wollen keine 24-Stunden-Konsumgesellschaft und sagen Nein zu einer Liberalisierung der Öffnungszeiten.

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