Gesucht: Neue JA! Aktivist*innen!

Die JA! setzt sich ein für feministische, antirassistische, soziale, globalisierungskritische, velofreundliche und jugendspezifische Themen. Wir machen gerne Stadtpolitik, aber es interessiert uns die ganze Welt. Wir sind auf der Strasse, im Internet und im Parlament aktiv. Wir gehen an Demos, malen Transpis, schreiben Vorstösse, halten Reden, basteln gerne und machen kreative Aktionen. „Gesucht: Neue JA! Aktivist*innen!“ weiterlesen

Velo love

Das Auto links ignoriert den Vortritt, das E-Bike überholt rechts und auf der Brücke ist der Velostreifen inexistent, dafür wird die grüne Welle durch regelmässige rote Wellenbrecher gestört. Fehlt nur noch die Strandpromenade – aber nach den Töggelikästen und Palmen kommen sicher auch bald die Liegestühle. Wer regelmässig Velo fährt weiss, dass Bern zwar gerne eine Velohauptstadt wäre, aber leider noch lange keine ist. „Velo love“ weiterlesen

Feministische Positionen zu Sexarbeit

Eine Nachricht aus Schweden an die Schweiz“-Schwedische Schauspiele*innen sprechen Schweizer*innen in einem YouTube Video auf den schlechten Umgang mit Sexarbeit an. Mit diesem Kampagnenvideo bringt die Frauenzentrale Zürich die Diskussion über Sexarbeit wieder mehr in die Schweizer Öffentlichkeit. Warum ich die Kampagne trotzdem schlecht finde, probiere ich im Folgenden aufzuzeigen. „Feministische Positionen zu Sexarbeit“ weiterlesen

Steigi 69 bleibt!

Seit Mitte Januar wird die Liegenschaft an der Bahnstrasse 69 von einem Kollektiv besetzt. Das Kollektiv hat schon diverse Veranstaltungen für und mit Quartierbewohner*innen organisiert und geniesst zumindest bei einem grossen Teil der Quartierbewohner*innen Sympathien. Es wird gewünscht, dass sie bis auf Weiteres bleiben können.

Die Stadt Bern hat Pläne, die beiden Gebäude bereits im Februar vorsorglich abzureissen. Später sollen in den Neubauten wieder Sozialwohnungen Platz finden. Dieses gute Projekt hat jedoch noch keine Baubewilligung in Aussicht. Das heisst, dieses später könnte noch eine geraume Weile auf sich warten lassen. Trotzdem sollen die Häuser bereits jetzt abgerissen werden und Bern um eine unbewohnbare Brache ohne näheres Überbauungsprojekt reicher.

«Kein Abriss auf Vorrat! Keine Brache, dort wo eigentlich Raum für viele motivierte Menschen und hunderte kreative Projekte sein könnte», so das Besetzer*innen-Kollektiv „Die Januarlöcher“. Die JA! unterstützt die Forderung des Kollektivs, das sich dafür einsetzt, die Gebäude als eine Zwischennutzung bewohnbar zu machen. In einer Stadt mit Mangel an bezahlbarem Wohnraum müssen solche Projekte möglich sein und die JA! fordert von der Stadt Bern die sofortige Duldung dieser Zwischennutzung und einen Vertrag, der dem Kollektiv die Gebäude an der Bahnstrasse 69 bis zur definitiven Baugenehmigung der Neubauten zur Verfügung stellt. In diesem Sinne wurde im Stadtrat am 15. Februar auch eine Motion eingereicht, die die JA! mitunterstützt.

Wir fordern die Stadt auf, auf die angedrohte Räumung zu verzichten und setzen uns ein für Freiräume statt Repression!