Boote gegen die Festung Europa!

Vor Europas Grenzen sterben täglich Menschen – mitverursacht von der menschenverachtenden europäischen Asylpolitik. Nur zu gern wird diese Tatsache vergessen und verdrängt: Nur ja das gute Leben hier nicht gefährden, nur ja unseren Wohlstand nicht teilen. Wir sagen laut NEIN zu dieser Politik, zu diesem Vergessen! Wir bringen die Boote in Berns Innenstadt, um die Menschen daran zu erinnern, was da draussen auf dem Mittelmeer täglich passiert, um zu zeigen, was wir fordern: Faire Asylpolitik – Öffnung der Festung Europa – Fähren statt Frontex!

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/mit-gebastelten-booten-gegen-die-fluechtlingskatastrophe/story/10247898

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Ein bunter Abend! Für ein JA zum Partizipationsreglement!

Am 14. Juni haben wir in der Stadt Bern über das Partizipationsreglement abgestimmt. Im Vorfeld hat die JA! mit einem kleinen Fest auf dem Rathausplatz ein sichtbares Zeichen für ein JA zum Partizipationsreglement gesetzen.

Mit Musik von Trummer und David Emanuel, einer Lesung von Dragica Rajcić, einem Beitrag von Matto Kämpf, Essen, Trinken, Spiel und Spass!
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Eins, zwei, drei – Einheitsbrei!

Heute Abend haben rund 600 Menschen mit einer Party gegen die Eröffnung des Mediamarkts in der ehemaligen Markthalle protestiert. Die Junge Alternative JA! freut sich, dass sich so viele Personen gegen eine weitere Ladenkette mit stumpfsinnigem Angebot in der Innenstadt wehren. 

Spass, Liebe, Glück und Freude verspricht der Mediamarkt seinen zukünftigen Kund_innen. Der JA! erschliesst sich diese banale Konsum-Logik nicht und sie hat sich deshalb heute am Protest des Bündnisses inexistenter Partykapitalist_innen (BIP) beteiligt. Lieber würden wir weiterhin in der Markthalle Kaffee trinken, indisch essen oder Freund_innen zu einem Bier treffen, als uns von stupider Werbung einreden zu lassen, dass Glück und Liebe nur mit dem richtigen Smartphone und dem grössten Flachbildschirm zu bekommen seien.

Die Protestierenden haben vor dem Mediamarkt eine Party gefeiert. Mit einer gehörigen Portion Ironie haben sie die Eröffnung eines weiteren Konsumtempels in der Berner Innenstadt begrüsst. Mit Schildern mit Aufschriften wie „Rabatte statt Debatte“ oder „Kaufkraft statt Kultur“, Musik, Konfetti und Luftschlangen haben sie ihrem Unmut über den Einzug des Mediamarktes in die ehemalige Markthalle Luft gemacht.

Die JA! findet es schade, dass bei dem Protest Scheiben zu Bruch gingen. Sie hätte lieber eine Aktion gehabt, bei der nichts kaputt geht, so wie das die Organisator_innen auch ausdrücklich kommuniziert haben. Diese hatten sowohl in den sozialen Medien als auch während der Aktion dazu aufgerufen, zwar laut, aber friedlich zu demonstrieren.

Für die JA! gehören zu einer lebendigen und lebenswerten Stadt Orte wie die ehemalige Markthalle dazu. Dass immer mehr kleine Läden, Bars und Restaurants von grossen Ketten mit Tiefpreis-Strategien verdrängt werden, ist eine traurige Entwicklung. Die grosse Resonanz der heutigen Aktion zeigt, dass dies viele Menschen in der Stadt Bern so sehen. Langfristig können wir diese Entwicklung aber nur stoppen, wenn wir ein grösseres Bewusstsein dafür entwickeln, was und wo wir einkaufen. Die JA! ruft deshalb zum Boykott von allen grossen Ladenketten auf, die ihre Produkte unter schlechtesten Arbeitsbedingungen produzieren lassen und jede Innenstadt gleich aussehen lassen!

Nein zum Lauschangriff – Nein zum neuen Nachrichtendienstgesetz

Heute Nachmittag verabschiedet der Nationalrat voraussichtlich das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG). Unter dem Vorwand der Terror-Bekämpfung gibt das NDG dem Nachrichtendienst zahlreiche neue Möglichkeiten, die Privatsphäre aller Bürgerinnen und Bürger auszuspionieren. Mit einer Aktion auf dem Bundesplatz machten heute die linken Jungparteien Junge Alternative, JUSO und Junge Grüne auf den Lauschangriff aufmerksam.

Verkleidet als KammerjägerInnen kämpften heute Morgen AktivistInnen der linken Jungparteien auf dem Bundesplatz symbolisch gegen die drohende Verwanzung der Schweiz. Denn das neue NDG höhlt das verfassungsmässig garantierte Recht auf Privatsphäre aus und erlaubt neu auch das Abhören von Privaträumen mittels Wanzen. Dank der Kabelaufklärung soll neu auch die Überwachung fast aller elektronischer Kommunikation möglich sein. Das Gesetz sieht ausserdem die intensivere Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten vor und höhlt damit die Neutralität der Schweiz aus. Die linken Jungparteien fordern den Nationalrat mit der Aktion auf, das neue Gesetz heute abzulehnen.

Fotos der Aktion finden Sie hier.

Ein „Leiterlispiel“ gegen das WEF

Am Freitag, den 23. Januar 2015, protestierten wir mit einer Aktion auf dem Bahnhofsplatz gegen das momentan stattfindende World Economic Forum in Davos. In einem grossen „Leiterlispiel“ kämpften Frontex, ein Bootsflüchtling, eine hochverschuldete Jugendliche oder Tim Cook, um nur einige der zahlreichen MitspielerInnen zu nennen, um das hochbegehrte goldene Ticket ans WEF. Mit Würfelglück alleine war der Hauptpreis aber nicht zu erreichen.

Am World Economic Forum in Davos treffen sich alljährlich die Reichen und Mächtigen, um ihre Netzwerke zu stärken, ihren Einfluss auszubauen und ihre Privilegien zu verteidigen.
Wie undemokratisch und ungerecht diese Zusammenkunft ist, wurde in dem Spiel auf dem Bahnhofsplatz deutlich: Nur wer das Glück hatte, mit reichen Eltern, einer guten Ausbildung und guten Kontakten gesegnet zu sein, hatte überhaupt eine Chance, das Spiel zu gewinnen und damit symbolisch die Weltpolitik mitbestimmen zu können. Wer keine Privilegien genoss, fiel immer tiefer die Leitern hinunter.
PassantInnen waren eingeladen, in der Rolle von Angela Merkel, einem Bootsflüchtling oder einer Hartz IV-Empfängerin zu versuchen, das Zielfeld zu erreichen. Jeder Versuch der nicht-privilegierten MitspielerInnen, die Medien auf ihre schwierige Situation aufmerksam zu machen, scheiterte kläglich: Die Presse war viel zu sehr damit beschäftigt, Neuigkeiten über Prominente oder witzige Bilder zu verbreiten. Auch die anwesende Beobachterin von der UNO konnte die Ungerechtigkeiten nicht mindern: Jeder ihrer Vorschläge wurde mit einem Veto von Seiten Russlands oder den USA beantwortet.

Wahnvorstellung oder Wunderland? Chancen und Risiken der Drogenentkriminalisierung

Podiumsdiskussion der Jungen Alternative JA! mit Vania Kohli (Grossrätin BDP), Christian Schneider (Jurist beim FedPol) und Thilo Beck (Arbeitsgemeinschaft für einen risikoarmen Umgang mit Drogen Arud)

Drogen und Drogenkonsumierende sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig – und dabei fast überall verboten. Was würde eine Entkriminalisierung bedeuten, welche Vor- bzw. Nachteile würde sie mit sich bringen und wie können wir sie allenfalls erreichen? Wer profitiert heute von der Illegalisierung von Drogen? Wie kann eine sinnvolle, innovative Drogen- und Suchtpolitik heute aussehen?
Solchen und anderen Fragen möchten wir in der Podiumsdiskussion mit Vania Kohli (Grossrätin BDP), Christian Schneider (FedPol) und Thilo Beck (Arbeitsgemeinschaft für einen risikoarmen Umgang mit Drogen) nachgehen. Dabei sollen sozialpolitische, juristische und gesundheitliche Aspekte der Drogenentkriminalisierung beleuchtet werden.

Ecopop-Plus

Stopp der Überbevölkerung in Stadt und Kanton Bern! Ja zu einer sicheren Lebensgrundlage für alle Berner Kinder! Ja zu Ecopop plus.“
Mit einer Unterschriftsammelaktion hat die Junge Alternative JA! gemeinsam mit der JUSO auf die Absurdität der Ecopop Abstimmung vom 30.11.2014 aufmerksam gemacht.

Am Samstag den 8.11.14 haben JA! und JUSO eine Aktion durchgeführt, die auf die Beschränkung der Einwanderung aus anderen Kantonen in den Kt. Bern abzielte, da diese die Umweltbelastung in Bern erhöhen würden. Auch Pendlerinnen und Pendler, die jeden Tag aus den verschiedensten Kantonen
nach Bern reisen, brauchen Platz in Bus, Tram und auf der Strasse, verlängern die Wartezeiten beim Einkaufen, hinterlassen Abfall und vermindern durch ihren Ressourcenverbrauch die Lebensqualität in Bern. Deshalb soll durch die Förderung der freiwilligen Familienplanung in Kantonen wie dem Aargau oder Solothurn die Umweltbelastung im Kanton Bern reduziert werden.
Durch die konsequente Fortführung der Argumentation von Ecopop, haben die beiden Jungparteien aufgezeigt, wie absurd die Forderungen der Ecopop-Initiative sind.

Uns ist es ein grosses Anliegen, dass die Ecopop-Initiative abgelehnt wird. Denn nebst den offensichtlichen faschistoiden Lösungsansätzen in Sachen Ökologie und Migration, schränkt diese Initiative die junge Generation enorm in ihrem Handlungsspielraum ein, da keine völkerrechtlichen Verträge abgeschlossen werden dürfen, die den strikten Bestimmungen von Ecopop widersprechen.

Unter diesem Link findet iht den Flyer, Fotos sowie den Unterschriftenbogen der Aktion:
https://www.dropbox.com/sh/ymi96mb70×9rdu5/AADXoLrNcE7BauciRSqM8tQga?dl=0

Frauen statt Prinzessinnen!

Die Polizei kontrollierte heute Abend die gesamte Innenstadt mit einem Grossaufgebot, um Proteste gegen die Miss Schweiz Wahl auf dem Bundesplatz zu verhindern. Die Junge Alternative JA! kritisiert diesen unverhältnismässigen Einsatz scharf und wehrt sich gegen die sexistische Show.

Zum wiederholten Male wurde der öffentliche Raum der Stadt Bern zu kommerziellen Zwecken abgesperrt und unter heftige Bewachung durch den Broncos Sicherheitsdienst und die Polizei gestellt. Der Versuch, öffentlich Kritik an dieser stereotypenzementierenden Veranstaltung zu üben, wurde mit einer Vielzahl von Personenkontrollen, Rayonverboten und Festnahmen beantwortet. Die freie Äusserung des Unmuts vieler Menschen gegenüber dieser Privatparty wurde dadurch eingeschränkt.

Die Junge Alternative JA! kritisiert sowohl diese Polizeistrategie, als auch die Privatisierung des „öffentlichen“ Raumes. Es wäre wohl allerdings naiv, anzunehmen, dass die GemeinderätInnen der Stadt Bern der Miss Schweiz-Wahl kritisch gegenüber stehen – stehen sie doch selbst auf der Gästeliste dieser sexistischen Kommerzshow.

Die JA! wird ihr Engagement gegen Sexismus und die kommerzielle Nutzung des öffentlichen Raumes weiterführen. Auf der Strasse, wie auch im Parlament.

„Wir pflügen um!“ – Grossratswahlen 2014

Die Junge Alternative JA! ist eine offene politische Plattform aus der Stadt Bern. Die JA! funktioniert basisdemokratisch, alle Aktivist_innen sind gleichberechtigt. Wir setzen uns ein für antirassistische, pazifistische, feministische, soziale und jugendspezifische Themen. Durch Aktionen, Veranstaltungen und der Vertretung im Parlament wollen wir den Kanton und die Stadt Bern aktiv mitgestalten – ganz nach dem Motto „global denken – lokal handeln“.

Prävention statt Repression!

In der Drogenpolitik wird heute stark auf Repression gesetzt. Die JA! ist überzeugt, dass dies der falsche Ansatz ist. Drogen sind Teil unserer Gesellschaft und verschwinden nicht, wenn wir sie illegalisieren. Verbote minimieren den Drogenkonsum nicht, sondern treiben ihn in den Untergrund, was ihn unsicher und unkontrollierbar macht. Die JA! setzt sich deshalb für die Entkriminalisierung von Drogen und Drogenabhän-gigkeit ein, und fordert und fördert insbesondere Pilotprojekte zur Legalisierung von Cannabis.

Solidarität statt Sparpaket!

Der Kanton spart. In Bildung, Behindertenpflege, Psychiatrie sowie beim Staatspersonal und den Lehrpersonen. Dieselbe bürgerliche Mehrheit, die sich erst im Juni die eigenen Löhne erhöhte, setzt den Rotstift nun bei der nachfolgenden Generation und den sozial Schwachen an. Steuererhöhungen stehen für sie ausser Frage. Die JA! wehrt sich gegen diese Doppelmoral! Sie setzt sich ein für eine solidarische Gesellschaft, die auch in Krisenzeiten nicht bei jenen spart, die sich nicht zu wehren vermögen, sondern bei denen, die es sich leisten können!

Demokratisch statt einheitlich!

Die Junge Alternative JA! fordert, dass die politische Kontrolle der Polizei zurück an die Gemeinden, insbesondere die Stadt Bern geht. Die Kontrolle der Polizeiarbeit muss verbessert werden. Polizist_innen müssen durch Nummern identifizierbar sein, damit ein wirksamer Rechtsschutz garantiert ist. Ausserdem sollen Polizist_innen besser ausgebildet werden und genügend Ruhezeiten haben, da viele Einsätze oftmals aus Überlastung und Überforderung der einzelnen Einsatzkräfte eskalieren.

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