Erfolgreiches SponsorInnenmüllsammeln: Junge Alternative JA! räumt auf mit altem Plunder im Bremgartenwald

Die Junge Alternative JA! hat am Samstag, 21. Juni erfolgreich ihre Finanzaktion, das SponsorInnenmüllsammeln, durchgeführt. Innerhalb von 2.5 Stunden trugen neun Aktivistinnen und Aktivisten der Jungen Alternative JA! insgesamt 156 Kilogramm Müll aus dem Bremgartenwald. Von der Bettdecke über die obligaten Verpackungsresten bis zum Plastikstuhl und dem Computerbildschirm befand sich fast alles im Wald, was sicher nicht dorthin gehört. Der gesammelte Müll wurde von der städtischen Abfallentsorgung abtransportiert.

Noch vor der eigentlichen Sammelaktion hatten JA!-Leute im Rahmen von Standaktionen im Länggassquartier Sponsorinnen und Sponsoren gesucht, welche die Junge Alternative JA! mit einem bestimmten Betrag pro Kilogramm gesammelten Abfall unterstützen.

Erfolgreiches SponsorInnenmüllsammeln: Junge Alternative JA! räumt auf mit altem Plunder im Bremgartenwald.

Die Junge Alternative JA! hat heute Samstag, 21. Juni erfolgreich ihre Finanzaktion, das SponsorInnenmüllsammeln, durchgeführt. Innerhalb von 2.5 Stunden trugen neun Aktivistinnen und Aktivisten der Jungen Alternative JA! insgesamt 156 Kilogramm Müll aus dem Bremgartenwald. Von der Bettdecke über die obligaten Verpackungsresten bis zum Plastikstuhl und dem Computerbildschirm befand sich fast alles im Wald, was sicher nicht dorthin gehört. Der gesammelte Müll wurde von der städtischen Abfallentsorgung abtransportiert.

Noch vor der eigentlichen Sammelaktion hatten JA!-Leute im Rahmen von Standaktionen im Länggassquartier Sponsorinnen und Sponsoren gesucht, welche die Junge Alternative JA! mit einem bestimmten Betrag pro Kilogramm gesammelten Abfall unterstützen.

Insgesamt konnte die Junge Alternative JA! auf diese sinnvolle Art und Weise ungefähr 2500 Franken einnehmen. Dieses Geld wird einen wesentlichen Teil der Auslagen der Jungen Alternative JA! für die Stadtratswahlkampagne decken.

Aktion „Jugendarbeitslosigkeit: Taten jetzt!“

Im Sommer 2007 haben nur rund 70% der AbgängerInnen aus dem 10.Schuljahr BVS Bern-Mittelland am Ende des Schuljahres eine Lehrestelle gefunden, ca. 25% fanden eine Übergangslösung und rund 5% blieben ohne Lösung. Die Situation wird sich dieses Jahr kaum gebessert haben. Und dabei sprechen wir hier nur von den AbgängerInnen der 10. Schulklassen. Dazu kommen die Schüler und Schülerinnen aus den 8. und 9. Klassen. Auch sie sind stark vom Lehrstellenmangel betroffen.

Wer keinen Mittelschul- oder Berufsabschluss vorweisen kann, hat es auf dem Arbeitsmarkt schwer. 70% der jugendlichen SozialhilfeempfängerInnen fallen in diese Kategorie. Mühe beim Berufseinstieg haben vor allem sozial benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Neben dem Anbieten von Zwischenlösungen ist es deshalb unabdingbar, dass Unternehmen dazu bewegt werden, Lehrstellen anzubieten. Zudem müssen Massnahmen ergriffen werden, damit SchülerInnen, welche auch nach dem 10. Schuljahr keine Lehrstelle finden, nicht aus den Strukturen fallen. Auch wenn die Wichtigkeit des Themas immer wieder betont wird, geschieht auf politischer Ebene nicht genug, um die Jugendarbeitslosigkeit und damit auch die Jugendarmut zum bekämpfen.

Aus diesem Grund organisieren die Junge Alternative JA! und das Grüne Bündnis zusammen die Aktion „Jugendarbeitslosigkeit: Taten jetzt!“, welche am 8. Mai, um 16.30 Uhr vor dem Berner Rathaus stattfindet. Ziel der Aktion ist es, zum einen die lehrstellenlosen Jugendlichen sichtbar zu machen und zum anderen die Berner StadträtInnen mittels Talon dazu zu bewegen, mithilfe ihrer Kontakte einen Schülers/eine Schülerin bei der Lehrstellensuche zu unterstützen. Unsere Forderungen werden mit Transparenten, Reden und Musik unterstrichen.

ACHTUNG: Verhalten Sie sich nicht ungebührlich!

…laut dem neuen Bahnhofreglement, über welches am 1. Juni abgestimmt wird, können Sie sonst mit bis zu 2000 Franken gebüsst werden!

Mit dem Bahnhofreglement werden künftig private Sicherheitsleute über Ihr Verhalten wachen: Verboten ist nämlich auch Tiere Füttern, Sitzen, lautes Abspielen von Tonträgern und Betteln. Die Junge Alternative JA! stellt sich gegen diese willkürlichen, neuen Regeln, denn wie definiert Mr. Securitrans z.B. ungebührliches Verhalten?

Warum soll die Frage „Hesch mr ä Schtutz?“ ungebührlicher sein als die Frage „Wollen Sie ein Cablecom-Abo für den Rest Ihres Lebens kaufen und jeden Monat 100 Franken zahlen?“

Ist zu langsames und nicht auf Shopping ausgerichtetes Schlendern auch ungebührlich?

Stört es den Verkehrsfluss der „Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof“ wenn ich mit meinen Freunden in der Bahnhofunterführung auf den Zug warte und rede?

Deshalb ist die Junge Alternative JA! mit einer Aktion auf der Strasse präsent, bei der sie das willkürliche Bahnhofreglement und „ungebührliches Verhalten“ auf die Schippe nimmt.

Veranstaltungsreihe: Leben im öffentlichen Raum


Der öffentliche
Raum ist ein Aufenthalts- und Begegnungsort. Stimmen, welche mehr Sauberkeit,
Sicherheit und Reglementierungen fordern, werden immer lauter. Ist dies das
Ende der für alle zugänglichen Treffpunkte? Sind Jugendliche die ersten Opfer
dieses Sicherheits- und Sauberkeitswahns? Wird die angebliche Angst der Frauen
für bürgerliche Sicherheits(t)räume instrumentalisiert? Die Veranstaltungsreihe
„Leben im öffentlichen Raum“ greift diese kontroverse Diskussion auf:

30. April 08: Podiumsdiskussion
„Öffentlicher Raum in der Stadt Bern“, 19.30h, AKI, Alpeneggstr. 5,
3012 Bern

14. Mai 08: offene Diskussion
„Jugendliche im öffentlichen Raum“, 20.00h, Hauptgebäude Uni Bern,
Hochschulstr. 4, 3012 Bern, Kuppelsaal

21. Mai 08: offene Diskussion
„Frauen im öffentlichen Raum“, 19.30h, Unitobler Bern, Lerchweg 36,
3012 Bern, Raum F022

Eine
Veranstaltungsreihe der Jungen Alternative JA!, unterstützt von der Unigruppe
JA!-fpl.

Podiumsdiskussion „Handlungsstrategien gegen sexistische Werbung“

Folgende Fachfrauen diskutierten auf dem Podium über Handlungsstrategien gegen Sexismus in der Werbung:


Doris Stump (Nationalrätin SP), Regina Probst (Geschäftsführerin Terre des Femmes),
Dore Heim (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Zürich), Lovey Wymann (Werbetexterin),
Rahel Ruch (Junge Alternative JA!). Moderation: Hélène Hürlimann (Produzentin/ Redaktorin „Rendez-vous“)

Notizen

5. April – Podiumsdiskussion
„Handlungsstrategien gegen sexistische Werbung“:
Doris Stump (Nationalrätin SP), Regina Probst (Geschäftsführerin Terre des Femmes),
Dore Heim (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Zürich), Lovey Wymann (Werbetexterin),
Rahel Ruch (Junge Alternative JA!), Hélène Hürlimann (Produzentin/ Redaktorin „Rendez-vous“).
Käfigturm Bern, 19.30 Uhr

Einstieg von Dore Heim: Rechtliche Situation
Auf internationaler Ebene gibt es das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW), welches die Schweiz ratifiziert hat. Dieses Übereinkommen ist aber als allerletzte Instanz zu sehen.
Auf Bundesebene gilt der Art.8 Abs.2 der Bundesverfassung, er kann aber nur gegen Aktivitäten des Staates, nicht gegen jenes von Privaten, angewendet werden. Zusätzlich besteht die Lauterkeitskommission, deren Handlungsspielraum aber sehr beschränkt ist: Die Urteile werden nicht veröffentlicht und es können auch keine Sanktionen verhängt werden.
Auf kommunaler Ebene sieht die rechtliche Situation sehr unterschiedlich aus. Allgemein kann aber gesagt werden, dass die Gesetze sich meist auf den öffentlichen Grund beschränken.

Podiumsdiskussion:
„Trotz der jahrelangen Bemühungen ist noch immer wenig erreicht; vor allem mit der Sensibilisierung bezüglich sexistischer Werbung konnten kaum Erfolge erzielt werden.“ (Doris Stump)

„Erst seit kurzem gibt es Studien über die Wirksamkeit von Werbung. Trotz des schlechten Abschneidens von sexistischer Werbung wird in der Werbebranche weiterhin „aufmerksamkeitsstark“ automatisch mit „sexy“ gleichgesetzt.“ (Lovey Wymann)

„Das Vorgehen der Lauterkeitskommission ist äusserst zweifelhaft, sie agiert hauptsächlich als Selbstregulierungsbehörde. Besser wäre eine Anti-Sexismus-Stelle (analog zur Anti-Rassismus-Stelle), das würde aber sicher noch 10 Jahre dauern.„ (Regina Probst)

„Die Bemühungen müssen in Richtung Anti-Sexismus-Gesetz gehen. Nur Sensibilisierung (z.Bsp. von Partyveranstaltern) reicht nicht aus.“ (Rahel Ruch)

„Die Möglichkeit, gegen sexistische Werbung zu klagen, wird kaum genutzt, weil die Kosten sehr hoch sind. Ein Problem sind auch die schwachen rechtlichen Grundlagen, welche Präferenzfälle fast unmöglich machen.“ (Dore Heim)

Einreichaktion der Jugendmotion für legale Graffitiwände in der Stadt Bern

48 Jugendliche haben die Jugendmotion für legale Graffitiwände in der Stadt Bern unterschrieben. Lanciert wurde die Jugendmotion vom 14-jährigen Schüler und JA!-Aktivist Basil Linder.

Legales Graffiti Sprayen ist für Jugendliche eine Möglichkeit, sich kreativ und künstlerisch auszudrücken, ohne sich dabei strafbar zu machen. In vielen Schweizer Städten gibt es schon seit einigen Jahren Standorte, an denen legal gesprayt werden kann. Beispielsweise in Zürich, Basel, Murten usw.

Legale Graffitiwände sind eine Wertschätzung gegenüber Jugendlichen und ihren Ausdrucksformen. Zudem können dadurch Vandalismus und Schmierereien auf Privatgrundstücken vermindert werden.

Seit acht Jahren besteht in Ostermundigen beim Schiessplatz eine 400 Meter lange Schallwand, an der legal gesprayt werden darf. Diese Wand wird auch von vielen Stadtberner Jugendlichen rege genutzt. Da das Schiessplatzareal nun überbaut wird, entfällt dieser Freiraum für Jugendliche, welche legal sprayen wollen.

Die Jugendmotion fordert den Gemeinderat deshalb auf, mindestens drei Standorte für legales Sprayen in der Stadt Bern zur Verfügung zu stellen. Konkret hat das Tiefbauamt der Stadt Bern folgende Standorte geprüft, welche dafür in Frage kommen: Monbijou-Brückenpfeiler hinter dem Marzilibad, die Autobahn-Lärmschutzwand beim Freundenbergerplatz und die Personenunterführung Ausserholligen/Bernstrasse. Bei der Schaffung von legalen Spraywänden sind ausreichend grosse Flächen wichtig, damit die Graffitis nicht sofort wieder übersprayt werden. Nur so kann das legale Sprayen zu einer echten Alternative werden.

Aktion: Die Jugendmotion wird von der zuständigen Gemeinderätin Edith Olibet entgegen genommen, ausserdem werden Jugendliche SprayerInnen auf einer Stellwand vor Ort ein Graffiti sprayen.

Datum: Mittwoch, 2. April 2008, 14 Uhr

Ort: vor der Koordinationsstelle info jugendamt, Predigergasse 4a, 3011 Bern

Erfolgreiche VeloDemo gegen die Velopolitik der Stadt Bern

Ein lauter, farbiger und fröhlicher Velodemozug von etwa 80 VelofahrerInnen fuhr am Abend des 26. März durch die Innenstadt um gegen den Abbau von gratis Veloparkplätzen und für eine attraktive Velostadt Bern zu demonstrieren!

Am 17. März wurden die beiden „Veloinseln“ beim Bollwerk entfernt. Nach Zählungen der Jungen Alternative JA! parkierten an einem Werktag bis zu 600 VelofahrerInnen ihr Velo in den beiden „Veloinseln“. Als Ersatz für die beliebten Abstellpläze nahe beim Bahnhofseingang werden „vorerst“ einzig ca. 130 neue Abstellplätze vor dem SBB-Gebäude in Betrieb genommen. Diese 130 Plätze stehen in keinem Verhältnis zu den bisherigen „Veloinseln“! Auch die für später angekündigten Veloabstellplätze hinter der Heiliggeistkirche und vor dem ehem. Hotel Schweizerhof können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die gratis Abstellplätze massiv abgebaut werden. Und damit nicht genug: Mit dem Bau der Velostation Schanzenpost wird es in der Stadt Bern zum ersten Mal mehr kostenpflichtige als gebührenfreie Veloabstellplätze geben! Auf diese Weise werden VelofahrerInnen für ihr umweltfreundliches Verhalten bestraft – das kann nicht im Sinne von rot-grün sein!

Die Teilnehmenden der Velodemo forderten von der Berner Stadtregierung:
• genügend gebührenfreie Veloparkplätze unmittelbar um den Berner Bahnhof!
• gratis Velostationen!
• ein gratis Velo-Kurzzeitparking am Bahnhof!
• sichere Velospuren in der ganzen Stadt Bern!

VIVA LA VELORUTION!

Referat von Prof. Andrea Maihofer „Hintergründe sexistischer Werbung“

Andrea Maihofer zeigte ihn ihrem Referat die Hintergründe sexistischer Werbung auf. An vielen Beispielen zeigte sie auf, wie alltäglich und selbstverständlich Sexismus in der Werbung ist. Sloggi, Tally Weijl sind nur die Spitze des Eisbergs.

Notizen des Referats können hier als pdf heruntergeladen werden.

VeloDEMO, 26. März 2008, 17.30h Heilliggeistkirche : Schluss mit dem Abbau von gratis Veloparkplätzen!

Die Junge Alternative JA! organisiert am 26. März eine VeloDemo gegen den Abbau von gratis Veloabstellplätzen rund um den Berner Bahnhof und für eine attraktive Velostadt Bern.

Am 17. März wurden die beiden „Veloinseln“ beim Bollwerk entfernt. Nach Zählungen der Jungen Alternative JA! parkierten an einem Werktag bis zu 600 VelofahrerInnen ihr Velo in den beiden „Veloinseln“. Als Ersatz für die beliebten Abstellpläze nahe beim Bahnhofseingang werden „vorerst“ einzig ca. 130 neue Abstellplätze vor dem SBB-Gebäude in Betrieb genommen. Diese 130 Plätze stehen also in keinem Verhältnis zu den bisherigen „Veloinseln“! Auch die für später angekündigten Veloabstellplätze hinter der Heiliggeistkirche und vor dem ehem. Hotel Schweizerhof können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die gratis Abstellplätze massiv abgebaut werden. Es ist für die Junge Alternative JA! nicht nachvollziehber wie eine solche Fehlplanung und ein solch velofeindliches Vorgehen möglich ist. Die JA! erwartet von einer rot-grünen Stadtregierung die Förderung einer velofreundlichen Stadt und ein erster und einfacher Schritt dazu sind ein genügend grosses Angebot an gratis Veloabstellplätzen!

Die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün TVS versucht die Situation zu beschönigen, in dem sie davon spricht, dass es nach dem Umbau des Bahnhofplatzes in der Stadt Bern mehr Veloabstellplätze geben wird. Das stimmt so nicht: Mit dem Bau der Velostation Schanzenpost wird es in der Stadt Bern zum ersten Mal mehr kostenpflichtige als gebührenfreie Veloabstellplätze geben! Die Junge Alternative JA! wehrt sich gegen diesen Planungsblödsinn: Der Bau und Unterhalt von Velostationen kostet sehr viel mehr als der von Outdoorplätzen. Die Leidtragenden sind die VelofaherInnen, welche die hohen Kosten mit der Parkplatzmiete decken müssen. Auf diese Weise werden VelofahrerInnen für ihr umweltfreundliches Verhalten bestraft – das kann nicht im Sinne von rot-grün sein!

Die Junge Alternative JA! fordert von der Berner Stadtregierung:

  • genügend gebührenfreie Veloparkplätze unmittelbar um den Berner Bahnhof!
  • gratis Velostationen!
  • ein gratis Velo-Kurzzeitparking am Bahnhof!
  • sichere Velospuren in der ganzen Stadt Bern!

Mit diesen Forderungen und unseren Velos gehen wir am 26. März auf die Strasse um ein lautstarkes Zeichen für eine attraktive Velostadt Bern zu setzen!