Aus dem Exporttagebuch einer Friedensnation

Was weiss man eher über die Schweiz, als über deren Neutralität? Was fällt eher auf, als das internationale Engagement der Schweiz als Vermittlerin von Staaten in Krisen, dass in Genf zahlreiche Sitze von internationalen Organisationen mit dem Ziel des Friedens stehen, dass die Schweiz als eines der fortschrittlichs ten Länder der Welt bezeichnet wird? Doch es versteckt sich einiges mehr hinter dieser unschuldigen Exporteurin, nämlich die Förderung von weltweiten Kriegen durch die Ausfuhr von Waffen.

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Kantonspolizei und Gemeinderat verhindern mit ihrem Fehlentscheid friedlicher Protest gegen das WEF!

Aus Sicht der Jungen Alternative JA! hat die neue Kantonspolizei und der Gemeinderat Hügli mit ihrem überstürzten Entscheid, die Bewilligung für die Anti-WEF-Demonstration in Bern vom kommenden Samstag zurückzuziehen, einen grossen Fehler gemacht.

Genau mit dem Widerruf der Demobewilligung provoziert das städtische Polizeiinspektorat, der Gemeinderat und die Kantonspolizei, das was sie immer beteuern verhindern zu wollen: eine friedliche, farbige und breite Demonstration.

Die JA! kritisiert diesen Entscheid scharf er ist nicht nur strategisch fahrlässig und politisch bedenklich, sondern verstösst ganz klar gegen das Recht der Demonstrationsfreiheit und provoziert somit Unverständnis und Aggression. Verschiedene Formen des Protestes gegen das WEF und die negativen Folgen der Globalisierung wird es so oder so geben, wenn dieser Protest bewilligt durchgeführt werden kann, können Ausschreitungen und Konfrontationen besser verhindert werden. Das ist keine neue Erkenntnis, aber es scheint als würde der zuständige Polizeidirektor und die neue Kantonspolizei aus den Fehlern der Vergangenheit nicht lernen.

Für die JA! bestätigt sich, dass mit der Einführung von Police Bern, die Stadt Bern in wichtigen und heiklen Fragen praktisch keine Entscheidungskompetenz mehr hat und so in diesem Fall die Rechte der Demokratie mit Füssen getreten werden. Vom Gemeinderat hätte die JA! erwartet, dass er auf den Antrag der Kantonspolizei – die Bewilligung zurückzuziehen – nicht eingeht.

Die Junge Alternative JA! fordert die Kantonspolizei und das städtische Polizeiinspektorat auf, auf ihren Entscheid zurückzukommen, und die Anti-WEF Demo zu bewilligen. Die Junge Alternative JA! plant einen entsprechenden Vorstoss im Stadtparlament einzureichen.

Gratis-Risotto für ökologisches Bewusstsein!

Unmengen von Abfall werden tagtäglich produziert. Viel davon wird im öffentlichen Raum liegen gelassen. Der grösste Anteil stammt dabei aus der Take-Away-Verpflegung. Die Junge Alternative JA! geht das unnötige Produzieren des Abfalls und das Thema Littering lösungsorientiert an. Die JA! fordert von den Take-Aways die Einführung einer Preisreduktion für KonsumentInnen, welche ihr eigenes Mehrweggeschirr von zu Hause mitnehmen oder ein Pfandsystem auf Take-Away Verpackungen. Um auf dies aufmerksam zu machen, verteilt die JA! Gratis-Kürbisrisotto an jene Menschen, welche ihr eigenes Mehrweggeschirr und -Besteck mitnehmen.

Die JA! rief alle Leute in Bern dazu auf, am Mittwoch, 17. Oktober ein Zeichen zu setzen und mit ihrem Mehrweggeschirr Gratis-Risotto abzuholen. Die Aktion war ein voller Erfolg. Innerhalb von 20 Minuten waren alle Mahlzeiten weg. Ein klares Zeichen, dass die KonsumentInnen bereit für ökologischen Take-Away.

Wir setzen uns ein! – Junge Alternative JA! Liste 9

Auf der Stadtratswahlliste der Jungen Alternative JA! stehen 40 KandidatInnen – so viele wie noch nie. Die JA!-StadtratskandidatInnen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt. Dies zeigt der Jungen Alternative JA!, dass ihre Politik und Aktionsformen Ausdruck des aktuellen Politikverständnisses vieler junger BernerInnen ist. Die JA! versteht sich auch im Jahr 2008 als unabhängige links-grüne Plattform für junge, an Politik interessierte Menschen. Am kommenden Donnerstag wird die JA! über ihre Wahlthemen informieren und beantwortet offene Fragen. Auf der JA!Liste kandidieren 62.5% Frauen.

Aktionistische Medienkonferenz zu der Wahlkampagne der Jungen Alternative JA! mit orangen JA!Sitzen
Datum: Donnerstag, 9. Oktober 2008
Zeit: 12 Uhr
Ort: Bundesplatz, Bern

Für die Junge Alternative JA! kandidieren:

Name

Vorname

Jahrgang

Beruf

Bill

Lea (bisher)

1981

Politologiestudentin

Wegmüller

Anne (bisher)

1983

Soziokulturelle Animatorin

Brunner

Anja

1985

Medizinstudentin

Ruch

Rahel

1986

GSoA-Sekretärin

Preusse

Johann

1989

Lernender Informatiker

Rosenkranz

Birgit

1983

Lehrerin

Müller

Lena

1983

Germanistikstudentin

Stalder

Lorenz

1988

Gymnasiast

Keller

Valerie

1987

Germanistikstudentin

Rösti

Franziska

1986

Geografiestudentin

Tissafi

Ramon

1989

Maturand im Zwischenjahr

Aeberhard

Mena

1984

Gymnasiallehrerin für bildnerisches Gestalten in Ausbildung

Anderegg

Ursina

1981

Geschichtsstudentin

Barben

Michael

1979

Sozialpädagoge

Burgener

Johanna

1984

Studentin PH Bern

Dutler

Matthias

1983

Strassenbauer

Durrer

Samuel

1981

Geschichtsstudent

Gosteli

Valerie

1988

Schreinerin

Ingold

Reto

1983

Gartenbauer

Karlen

Judith

1985

Pflegefachfrau

Liechti

Hannes

1987

Student Musikwissenschaften

Lustenberger

Sibylle

1980

Studentin Sozialanthhropologie

Meyer

Sarah

1983

Geschichtsstudentin

Moser

Lisa

1982

Gärtnerin

Müller

Markus

1980

Geschichtsstudent

Nussbaum

Marie-Louise

1984

Pädagogin

Peter

Désirée Lea

1982

Kleinkindererzieherin

Polyanszky

Andras

1980

Informatikstudent

Riniker

Christine

1986

Germanistikstudentin

Rolli

Céline

1984

Schreinerin

Sancar

Derya

1989

Maturand / angehender Student

Sanchez

Olivia Maria

1982

Lehrerin

Schwander

Fabian

1984

Bergführer / Skilehrer

Sommer

Lonny

1981

Schreinerin

Toledo

Elias

1979

Gewerkschaftssekretär

Vonarburg

Selina

1983

Floristin

Wegmüller

Lukas

1986

Politologiestudent

Wegmüller

Sophie

1985

Kaufmännische Angestellte

Weibel

Andreas

1980

Software-Inngenieur SBB

Zimmermann

Silja

1985

Kleinkindererzieherin

Ozon- und Feinstaubbelastung

Mehr Frischluft jetzt!

Wozu werden in der Schweiz Grenzwerte für Ozon- und Feinstaubbelastung festgelegt, wenn dann auch bei regelmässigen Überschreitungen keine Massnahmen zur Behebung des Problems getroffen werden?

Die Junge Alternative JA! setzt sich dafür ein, dass frische, gute Luft auch weiterhin gratis und für alle zugänglich bleibt. Während den ozonverschmutzten Sommertagen ist die JA! mit weissen Overalls und Frischluftsäckli unterwegs, beschenkt  AutofahrerInnen, VelofahrerInnen und PassantInnen damit und macht so auf die akute Ozon-Problematik aufmerksam.

Ozon, oder O3 entsteht in Bodennähe vor allem unter dem Einfluss von Kraftfahrzeugen und starker Sonneneinstrahlung. Beim Menschen ruft es Reizhusten, brennende Augen, Kopfschmerzen, Trägheit und diverse allergische Reaktionen hervor. Hohe Konzentrationen des O3 finden sich vor allem an sonnigen Tagen in den Städten, wo sich besonders viele Autos stauen.

Einmal mehr leiden unter den Auswirkungen des Ozons nicht die VerursacherInnen, sondern Velofahrerinnen und Fussgänger. Die Lösung des Problems kann nicht darin liegen, dass sich die unmotorisierten nicht mehr draussen bewegen oder sich ebenfalls hinter Autofenstern verschanzen – das ist reine Symptombekämpfung. Viel mehr muss die Ozonentstehung an sich verhindert werden.

Auch die Stadt Bern könnte die Ozonwerte massiv herabsetzen durch eine autofreie Innenstadt, eine velofreundliche Gestaltung der Verkehrswege und flankierende Massnahmen, sobald die Grenzwerte überschritten werden. Zum Beispiel in Form von autofreien Sonntagen, wie sie in Italien praktiziert werden.

Die  stündlich aktualisierten Ozonwerte in der Stadt Bern können auf www.ozonticker.ch abgerufen werden.

JA! Veranstaltungsreihe gegen sexistische Werbung

Werbung ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Sie mag vom Menschen ausgehen, beeinflusst ihn aber auch. Wir kritisieren Werbung, welche einseitige Geschlechterstereotypen zeigt: die dünne Frau im sexy Negligee und dem verträumten Blick; der muskulöse Mann im Auto, Zigarette fest im Griff. Besonders Frauen werden dabei in eine Rolle gedrängt und auch als Blickfang missbraucht. Eine spärlich bekleidete Frau auf der Motorhaube eines Autos. Solche Darstellungen machen die Frau zum beliebig brauchbaren Objekt. Wir möchten den Hintergründen solcher vor allem frauenverachtender Werbung auf die Spur kommen, Handlungsstrategien dagegen aushecken. Wehren wir uns gemeinsam gegen das Einengen von Menschen in konstruierte Geschlechterrollen und gegen das andauernde Fehlen von wahrer Gleichstellung – auch in der Schweiz!

22. März – Vortrag
„Hintergründe sexistischer Werbung“:
Prof. Dr. phil. Andrea Maihofer, (Leiterin des Zentrums Gender Studies an der Universität Basel).
Hauptgebäude Uni Bern HS 114 im 1. OG West. 19.30 Uhr Rückblick

5. April – Podiumsdiskussion
„Handlungsstrategien gegen sexistische Werbung“:
Doris Stump (Nationalrätin SP), Regina Probst (Geschäftsführerin Terre des Femmes),
Dore Heim (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Zürich), Lovey Wymann (Werbetexterin),
Rahel Ruch (Junge Alternative JA!), Hélène Hürlimann (Produzentin/ Redaktorin „Rendez-vous“).
Käfigturm Bern, 19.30 Uhr Rückblick

6. Mai – Workshop
„Konkrete Massnahmen gegen sexistische Werbung“:
Brasserie Lorraine Bern, 1. Stock, ab 14.00 Uhr

unterstützt von : CodEg – Gleichstellungskommission des VSS (Verband Schweizer Studierendenschaften)

Flyer Vorderseite als pdf
Flyer Rückseite als pdf